New Yorker Lions eine Hausnummer zu groß für die Paderborn Dolphins
Mit einem deutlichen 0:63 (0:28; 0:21; 0:7; 0:7)-Sieg gegen die Paderborn Dolphins kehren die New Yorker Lions von ihrem ersten Auswärtsspiel der Erima-GFL-Saison 2025 zurück nach Braunschweig.
1st Quarter
Vom Kick-off der Partie an dominierten die Lions das Spiel im Paderborner Ahorn-Sportpark. Zu keinem Zeitpunkt des Spiels fanden die Paderborn Dolphins Mittel und Wege, sich auch nur ansatzweise der Braunschweiger Endzone zu nähern oder das Angriffsspiel der Löwen zu stoppen. Der Angriff der Lions unter der Regie von Karé Lyles begann mit Passfängen von CJ Okpalobi und Philipp Dolezal das Spiel und stand schnell kurz vor der Endzone der Dolphins. Für die ersten Punkte und die 0:7-Führung (PAT L. Jeckstadt) sorgte Lewis Kirby nach einem Sieben-Yard-Pass von Karé Lyles.
Die Verteidigung der Braunschweiger zeigte von Beginn an dem Angriff der Dolphins die Grenzen auf und zwang sie zum Punt. Zwar blieb der folgende Angriffs-Drive der Lions erfolglos, doch nach einem weiteren Punt der Paderborner – u. a. erzwungen durch einen Quarterback-Sack von Neuzugang Jonas Pflug – scorte die Angriffsmaschinerie der Löwen ein zweites Mal. Erneut war es Lewis Kirby, der einen 11-Yard-Pass von Karé Lyles zum 0:14 (PAT L. Jeckstadt) in der Endzone der Gastgeber fangen konnte.
Auch der folgende Angriffs-Drive der Dolphins endete schnell. Alan Steinohrt konnte den nächsten Sack auf seinem Konto verbuchen, und zu allem Überdruss misslang zusätzlich noch der Punt der Dolphins, sodass die Löwen das Spielgerät auf Höhe der Sieben-Yard-Linie der Hausherren übernahmen. Drei Spielzüge später erhöhte Mashum Kedik mit einem Vier-Yard-Passfang den Spielstand auf 0:21 (PAT L. Jeckstadt). Doch sollten das nicht die letzten Punkte im ersten Spielabschnitt bleiben, denn auch der folgende Angriffs-Drive der Paderborner endete aus ihrer Sicht unglücklich. Einen langen Passversuch ihres Spielmachers Niklas Gorny fing New Yorker Lions-Passverteidiger Aaron Banks ab und trug den Ball über 45 Yards zum 0:28 (PAT L. Jeckstadt) zurück in die Endzone der Dolphins.
2nd Quarter
Es ging ins zweite Quarter, aber am Spielverlauf änderte sich nichts. Nach wie vor dominierte die Braunschweiger Verteidigung gegen den Angriff der Hausherren das Feld, und die Offense der Lions scorte ihrerseits erneut. Das 0:35 (PAT L. Jeckstadt) erzielte Philipp Dolezal nach einem 18-Yard-Pass von Karé Lyles. Die Paderborn Dolphins entschieden sich nun dafür, auf der Position des Spielmachers zu rotieren und gaben ihrem zweiten Quarterback, Joshua Mills, die Chance, sich zu beweisen. Doch meinte es das Schicksal nicht gut mit dem Paderborner: Gleich sein erster Passversuch landete in den Armen von Braunschweigs Aaron Banks, dem das seltene Kunststück eines Verteidigers gelang, über 35 Yards den Ball zu seinem zweiten Touchdown des Spiels und zum 0:42 (PAT L. Jeckstadt) in die Endzone der Gastgeber zurückzutragen.
Im weiteren Verlauf des zweiten Spielabschnitts sorgte der einsetzende Regen dafür, dass beide Mannschaften sich jeweils den Verteidigungsreihen des Gegners geschlagen geben mussten. Erst kurz vor der Halbzeitpause sorgte ein weiterer unglücklicher Puntversuch der Paderborn Dolphins dafür, dass die New Yorker Lions auf Höhe der 25-Yard-Linie der Hausherren in guter Feldposition nochmals in Ballbesitz kamen. Die Braunschweiger bedankten sich, und Lewis Kirby erhöhte nach einem 17-Yard-Pass von Karé Lyles den Spielstand auf 0:49 (PAT L. Jeckstadt).
3rd Quarter
Bereits von Beginn der zweiten Spielhälfte an nahmen die Lions um Headcoach Troy Tomlin nach und nach die Starter vom Feld und gaben der zweiten bzw. dritten Reihe die Möglichkeit, sich auf dem Spielfeld zu beweisen. Am Spielverlauf änderte das nichts!
Die Verteidigung der Lions überzeugte weiterhin mit disziplinierter, aber auch aggressiver Spielweise. Alan Steinohrt, Dominique Shelton sowie Lukas Baumann sorgten mit Quarterback-Sacks und Tackles für Raumverlust für weitere Highlights. Aber auch die Verteidigung der Löwen generell zeigte weiterhin eine eindrucksvolle Leistung und ließ ihren Gegenspielern nur wenig Freiraum. Im Angriff übernahm Willem Vancompernolle die Verantwortung auf der Position des Spielmachers, und im Laufspiel war es Marc Kaufmann, der sich erneut beweisen konnte. Der Runningback war es auch, der mit dem letzten Spielzug des dritten Spielviertels und einem Ein-Yard-Lauf für das 0:56 (PAT L. Jeckstadt) sorgte.
4th Quarter
Im vierten und letzten Quarter dominierte das Laufspiel der New Yorker Lions, bei dem sich sowohl Marc Kaufmann als auch Finn Oppermann abwechselten. Zusätzlich zeigte Willem Vancompernolle, dass er auch als Spielmacher gut zu Fuß unterwegs sein kann. Von der eigenen 15-Yard-Linie startend, kontrollierten die Löwen die Uhr und hielten den Ball nahezu den gesamten letzten Spielabschnitt über in ihren Händen.
Bei noch etwas weniger als zwei Minuten auf der Spieluhr war es Finn Oppermann, der mit einem Lauf über zwei Yards den Touchdown zum 0:63 (PAT L. Jeckstadt) und damit den Endstand der Partie erzielte.
Damit gehen die Lions in eine kurze Spielpause und treffen erst am 7. Juni in Berlin auf das Team der Berlin Rebels.
Scoreboard
00:07 – 7-Yard-TD-Pass K. Lyles auf L. Kirby (PAT L. Jeckstadt)
00:14 – 11-Yard-TD-Pass K. Lyles auf L. Kirby (PAT L. Jeckstadt)
00:21 – 4-Yard-TD-Pass K. Lyles auf M. Kedik (PAT L. Jeckstadt)
00:28 – 45-Yard-Interception-Return-TD A. Banks (PAT L. Jeckstadt)
00:35 – 18-Yard-TD-Pass K. Lyles auf P. Dolezal (PAT L. Jeckstadt)
00:42 – 35-Yard-Interception-Return-TD A. Banks (PAT L. Jeckstadt)
00:49 – 17-Yard-TD-Pass K. Lyles auf L. Kirby (PAT L. Jeckstadt)
00:56 – 1-Yard-TD-Lauf M. Kaufmann (PAT L. Jeckstadt)
00:63 – 2-Yard-TD-Lauf F. Oppermann (PAT L. Jeckstadt)
Text: Holger Fricke